{"id":3427,"date":"2026-02-17T12:29:18","date_gmt":"2026-02-17T11:29:18","guid":{"rendered":"https:\/\/speinshart.ai\/pulse\/e\/"},"modified":"2026-02-17T12:29:20","modified_gmt":"2026-02-17T11:29:20","slug":"wie-klingt-depression-zur-ki-gestutzten-analyse-musikalischer-interaktion-in-musiktherapeutischen-improvisationen","status":"publish","type":"event","link":"https:\/\/speinshart.ai\/de\/pulse\/e\/wie-klingt-depression-zur-ki-gestutzten-analyse-musikalischer-interaktion-in-musiktherapeutischen-improvisationen","title":{"rendered":"\u201eWie klingt Depression? Zur KI-gest\u00fctzten Analyse musikalischer Interaktion in musiktherapeutischen Improvisationen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer Winter-School der BIDT findet am Freitag, den 06. M\u00e4rz, ein Vortrag von Bastian Vobig statt, der f\u00fcr Publikum ge\u00f6ffnet wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhalt<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Seminar &#8220;Wie klingt Depression?&#8221; pr\u00e4sentiert die Entwicklung, Umsetzung und Ergebnisse des internationalen und interdisziplin\u00e4ren Forschungsprojekts HIGH-M, das den Einfluss depressiver Erkrankungen auf die musikalische Interaktion in musiktherapeutischen Improvisationen untersucht hat. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war die Entwicklung eines digitalen Tools, das mithilfe von maschinellem Lernen musikalische Daten f\u00fcr die Diagnostik und das Assessment von Depression nutzbar macht. Im Seminar werden drei zentrale Fragestellungen des Projekts vorgestellt und diskutiert: Wie lassen sich komplexe (H\u00f6r-)Erfahrungen f\u00fcr digitale Prozesse formalisieren? Wie kann die Expertise von Fachleuten integriert und mithilfe von maschinellem Lernen rekonstruiert werden? Wie lassen sich quantitative Daten zur praktischen Anwendung anhand eigener Erfahrungen interpretieren? Zur Veranschaulichung dieser Prozesse beinhaltet das Seminar einen interaktiven Anteil, in dem die Teilnehmer*innen eingeladen sind, miteinander auf E-Pianos zu improvisieren, ihre Erfahrungen auszutauschen und diese mit den Analyseergebnissen in Verbindung zu setzen. Anhand dieses Forschungsprojekts lassen sich zentrale Rollen von (interdisziplin\u00e4rer) Zusammenarbeit, sensibler Systementwicklung und der praktischen Implementierung von KI-gest\u00fctzten Anwendungen in therapeutischen Kontexten diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Referent<\/h2>\n\n\n\n<p>Bastian Vobig studierte Musikwissenschaften und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Labor f\u00fcr K\u00fcnstliche Kreativit\u00e4t und Musikalische Interaktion der Hochschule f\u00fcr Musik N\u00fcrnberg sowie am Labor f\u00fcr Musiktherapie der Technischen Hochschule W\u00fcrzburg-Schweinfurt. Als Promotionsstudent der Musikwissenschaften erforscht er Ans\u00e4tze zur Integration digitaler und KI-basierter Methoden zur Erfassung und Analyse musikalischer Interaktion in musiktherapeutischen Improvisationen sowie deren Anwendung in der klinischen Praxis. In seiner bisherigen Arbeit entwickelte er eine der ersten digitalen Assessment-Anwendungen der Musiktherapie, die Verfahren des maschinellen Lernens nutzen. Seine Forschungsinteressen liegen in der empirischen Untersuchung (ko-)kreativer Prozesse, musikalischer Interaktion und Kommunikation in improvisatorischen Kontexten, mit einem besonderen Fokus auf interdisziplin\u00e4re Ans\u00e4tze zwischen Musik, Therapie und K\u00fcnstlicher Intelligenz.\u00a0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer Winter-School der BIDT findet am Freitag, den 06. M\u00e4rz, ein Vortrag von Bastian Vobig statt, der f\u00fcr Publikum ge\u00f6ffnet wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 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